Kaiserslautern l Florian Pick hatte sich mit einer Ankündigung vor dem Spiel des 1. FC Kaiserslautern gegen seinen Ex-Verein 1. FC Magdeburg ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt. „Ich habe Geschäftsführer Mario Kallnik gesagt, dass ich einen reinmache. Versprochen ist versprochen“, sagte der 24-Jährige am Sonnabend nach seinem Tor gegen den FCM.

Just in diesem Moment lief der angesprochene Kallnik an ihm vorbei – und hatte mit einem Lächeln im Gesicht einen Konter parat: „Das ist kein Problem, war ansonsten ja kein richtig gutes Spiel von Dir.“

Pick traf schon siebenmal

Pick nahm es locker, bautte seine Erfolgsbilanz in dieser Saison auf immerhin schon sieben Tore in neun Partien aus. „Ich habe viel im mentalen Bereich gemacht, konzentriere mich auf das Wesentliche“, nannte Pick einen Grund für seinen sportlichen Aufstieg.

Einen Entwicklungsschritt hat er auch durch die einjährige Ausleihe in der Saison 2017/18 von Lautern nach Magdeburg gemacht. „Magdeburg war mit dem damaligen Trainer Jens Härtel ein hartes Pflaster für mich, das erste Halbjahr war schwer. Am Ende habe ich aber immerhin etwas mehr gespielt und mich auch weiterentwickelt“, blickte er zurück.

Lob an die FCM-Fans

Nicht vergessen hatte Pick auch die Fans des Clubs, bei denen er noch immer beliebt ist. Nach dem Spiel am Sonnabend ging er deshalb noch mal vor die Gästekurve, begrüßte den Anhang. „Die Magdeburger Fans sind sensationell, das hat man jetzt auch wieder gesehen“, schwärmte er. Und: „Ich behalte den FCM in guter Erinnerung und freue mich schon jetzt auf das Rückspiel.“

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