Auch im 13. Spiel nacheinander blieb der VfB Germania Halberstadt ungeschlagen. Am 14. Spieltag der Oberliga entschied die Elf um Trainer Andreas Petersen den Sachsen-Anhalt-Vergleich gegen den VfL Halle 96 mit 2:0 (1:0) verdient für sich und verteidigte damit die Tabellenführung.

Halberstadt. Rund 230 Zuschauer hatten sich bei Minustemperaturen ins Freie getraut. Gastgeber VfB Germania tat von Beginn an das Richtige bei diesen Bedingungen: viel bewegen. Die erste sehr gute Möglichkeit gehörte dennoch den Gästen vom VfL 1896. Steve Braun hatte nach zehn Minuten die Führung für die Hallenser auf dem Fuß, Halberstadt Kapitän Sebastian Kischel aber etwas dagegen.

Als sich Michael Preuß in seiner unnachahmlichen Art auf der rechten Außenbahn durchtankte und den Ball zentral flankte, sorgte Roy Blankenburg für das 1:0 (14.). Halles Keeper René Hartleib protestierte: "Das war Handspiel!" Ganz Unrecht hatte er dabei nicht, denn der Ball prallte – allerdings ohne Absicht – vom Unterarm des VfB-Stürmers ins Netz. Hartleib war wohl bei einem der nächsten Abschläge noch frustriert, denn sein Ball landete völlig unplatziert direkt vor den Füßen von Preuß. Die Chance verpuffte allerdings. Halberstadt, zum Teil mit drei Spielern am ballführenden Gegner dran, setzte Halle unter Druck, kam so zu weiteren Möglichkeiten. Preuß und Rau hatten dabei die besten. Auf Seiten der Hallenser machte der Ex-Germane Sascha Rode zweimal auf sich aufmerksam, Nico Stein versuchte es mit einem Distanzschuss.

Die erste Strafraumszene der zweiten Halbzeit brachte das 2:0. Wieder hatte Schiedsrichter Eugen Ostrin eine knifflige Situation zu bewerten, denn bei einer Abwehraktion prallte der Ball – wieder unabsichtlich – an die Hand von Christian Sund. Es gab Elfmeter. Florian Eggert, Halberstadts sicherer Schütze vom Punkt, knallte das Leder unhaltbar ins obere linke Eck.

Danach erspielte sich die Germania zahlreiche sehr gute Chancen. Der eingewechselte Robert Fischer und Roy Blankenburg standen hierbei mehrfach im Mittelpunkt