Das internationale Jugendschwimmerprojekt "Fremde Freunde" soll die Beziehungen zwischen jungen Sportlern aus Südafrika und Deutschland verbessern. Auch aus dem Harzkreis sind einige Athleten daran beteiligt.

Wernigerode (fbo). Am Donnerstag starteten die Sportler in Richtung Südafrika.

Damit führt der Landes- und der KreisSportBund in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendverband Sachsen-Anhalt e.V. erstmalig in diesem Jahr mit einem südafrikanischem Partner ein Sportprojekt durch.

Insgesamt werden zehn Jugendliche aus dem neuen Harzkreis delegiert. Dabei entsendet der Harzer Schwimmverein vier seiner aktiven Sportler. Die Delegation wird in Südafrika – dem Gastgeberland der diesjährigen Fußball-WM, Europa, Deutschland, Sachsen-Anhalt, aber besonders den neuen Harzkreis und damit eng verbunden Wernigerode repräsentieren.

Zeigt es sich doch bei solchen Projekten und Begegnungen, in diesem interkulturellen Lebensbereichen, wie wichtig es ist, nicht nur von Toleranz und Völkerverständigung zu reden, sondern auch die Schaffung von konkreten Begegnungsmöglichkeiten vor Ort sowie Situationen und Arrangements zu schaffen. Erst dann kann ein direkter Kontakt zwischen den Jugendlichen hergestellt werden.

Eine Woche lang werden die Jugendlichen an einem Schwimmercamp am Kap teilnehmen und in ihrer Leistungsstärke gemessen. Gastgeber Südafrika hatte eine Vorauswahl durch die Wettkampfszeiten der entsprechenden Sportler gewünscht.

Die dort erworbenen Eindrücke und Erfahrungen sind eine gute Grundlage für die offene Jugendarbeit sowie weiterführende Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Verein und können in die ehrenamtlichen Tätigkeiten der teilnehmenden Sportler einfließen.

Voraussetzung für dieses Projekt war unter anderem eine Jugendleiterausbildung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Verein, das Vorbereitungstreffen im KiEZ Güntersberge sowie die Jugendbegegnung und das Trainingslager, welches Anfang August mit internationalen Delegationen in der Landessportschule von Osterburg durchgeführt wurde.

Ein Teil des Projektes wurde durch die Stadtverwaltung Wernigerode mitfinanziert.