Ilsenburg (ige). Handball-Verbandsligist HV Ilsenburg hat seine Plichtaufgabe erfüllt und das letzte Heimspiel des Jahres 2010 gewonnen. Allerdings sah es im Duell mit dem Tabellenletzten HSV Haldensleben II lange Zeit nicht nach einem klaren 31:23-Sieg aus.

Die Ilsenburger, die mit Florian Fahrtmann (Arbeit), Fabian Hoffmann und Martin Kays (beide verletzt) drei Leistungsträger ersetzen mussten, kamen in der Anfangsphase überhaupt nicht in die Gänge. Da die Hausherren in den ersten fünf Spielminuten auch vor dem gegnerischen Tor kläglich versagten, stand für die Haldenslebener eine 4:0-Führung auf der Anzeigetafel.

Nur mühsam kämpften sich die Ilsestädter ins Spiel, konnten den Rückstand aber bis Mitte der ersten Halbzeit auf 5:6 verkürzen. Trotz erfolgreiche Aufholjagd vermisste Trainer Michael Löwe bei seinen Schützlingen auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit den Kampfgeist, als Folge konnte der HSV Haldensleben II seinen knappen Vorsprung bis in die Pause retten (13:14).

In der Kabine rüttelt der Ilsenburger Coach seine Mannen wach, auch die taktische Umstellung von einer 6:0- auf eine offensivere 5:1-Deckung hatte den erhofften Erfolg. Maik Stecker brachte das Angriffsspiel der Gäste in vorgezogener Position immer wieder erfolgreich ins Stocken.

Beim Spielstand von 20:19 übernahm der HV Ilsenburg erstmals in der Partie die Führung (40.), in der Schlussviertelstunde spielte dann fast nur noch die Löwe-Sieben. Mit einem furiosen Zwischenspurt zogen die Hausherren unaufhaltsam davon, bauten den Vorsprung mit neun Treffern in Folge auf 30:21 aus.

"Wir sind in der ersten Halbzeit nicht in Fahrt gekommen. Nach der Pause haben wir uns in allen Mannschaftsteilen deutlich gesteigert und im Endeffekt noch einen erwartungsgemäß deutlichen Sieg eingefahren", resümierte Michael Löwe. Im letzten Punktspiel des Jahres ist der HVI am kommenden Sonnabend bei der SG Solpke/Mieste zu Gast.

HV Ilsenburg: Homann, Gelinski - Eckardt (8), Hausmann (6), Gohlke (7), Glage (2), Kausch (1), Stecker (1), Scharun (3), Kunze (2), Müller, Sadowski (1).