Magdeburg/Hamburg - Die Zahl der Privatinsolvenzen ist in Sachsen-Anhalt im ersten Halbjahr leicht gestiegen. Zwischen Januar und Ende Juni rutschten 2236 private Schuldner in die Pleite, 2,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie die Wirtschaftsauskunftei Bürgel am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Damit ist Sachsen-Anhalt eines von zwei Bundesländern mit steigenden Fallzahlen. Nur in Hamburg fiel der Zuwachs mit 5,1 Prozent mehr doppelt so hoch aus. Bundesweit sank die Zahl der Privatpleiten um 3,9 Prozent auf rund 63 000 Fälle. Grund für die leichte Aufhellung sei vor allem die robuste Binnenkonjunktur, die sich positiv auf die Beschäftigungsquote und die Lohnzuwächse auswirke, hieß es.