Fühlen Sie sich auch immer so müde? Kommen morgens nur mit allergrößter Selbstdisziplin aus den Federn – und sind abends schon vor den Tagesthemen eingeschlafen? Das könnte am Urmenschen in Ihnen liegen ...

Forscher wollen nämlich den Beweis dafür gefunden haben, dass vor Hunderttausenden Jahren unsere Vorfahren die kalte Zeit so verbrachten wie es heutzutage noch viele Tierarten wie Igel, Fledermäuse oder auch Bären tun: im Winterschlaf, vielleicht träumend vom milden Frühjahr.

In einer Höhle in Nordspanien haben sie 400 000 Jahre alte Menschenknochen gefunden, die Zeichen von regelmäßigen, monatelangen Wachstumspausen aufweisen. Ähnlich wie Knochen „typischer“ Winterschlaf-Arten.

Die Schlussfolgerung: Wenn der Winter Einzug hielt und die Nahrung karg wurde, verlangsamten die Menschen ihren Stoffwechsel – und legten sich schlafen. Also kein schlechtes Gewissen, wenn wir morgens „nur noch fünf Minuten“ länger schlummern wollen: Es liegt einfach an den Genen.