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IAA-Studie Vision EQ S Ausblicke auf luxuriösen E-Mercedes

Bald könnte es auch eine S-Klasse mit Stromantrieb geben. Wie so etwas in der Praxis aussehen könnte, zeigt Daimler auf der IAA. Schon mal so viel: Im Inneren ändert sich einiges.

10.09.2019, 09:14

Stuttgart (dpa/tmn) – Mercedes plant eine elektrische Alternative zur S-Klasse, als Spitzenmodell für die EQ-Familie. Die Studie Vision EQ S bietet auf der IAA in Frankfurt einen ersten Ausblick.

Der über fünf Meter lange Luxusliner, der binnen zwei Jahren auf die Straße kommen soll, hebt sich von konventionellen Limousinen wie der S-Klasse vor allem durch seine ungewöhnlich fließende Form und sein umlaufendes Beleuchtungskonzept ab. Auch im Inneren will Mercedes mit auffälligen Lichtwelten und einem neuen Anzeige- und Bedienkonzept auf großflächigen, organischen Displays neue Wege gehen, so der Hersteller weiter.

Bis zu 700 Kilometer elektrische Reichweite

Fast schon konventionell sind dagegen Aufbau und Antrieb der ausschließlich für die E-Mobilität entwickelten Plattform mit je einem Motor an den Achsen und der Batterie flach in der Bodenplatte dazwischen. Für das Messemodell sprechen die Schwaben von einer Akkukapazität von etwa 100 kWh, die eine Reichweite von bis zu 700 Kilometern ermöglichen soll.

Dank einer theoretischen 350-kW-Ladung sei die Batterie in weniger als 20 Minuten wieder zu 80 Prozent voll. Die beiden Motoren leisten dem Hersteller zufolge zusammen 350 kW/476 PS und beschleunigen mit bis zu 760 Newtonmetern in weniger als 4,5 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde. Die Höchstgeschwindigkeit werde bei über 200 km/h liegen.

IAA in Frankfurt