München (dpa) - Autofahren ist in der Corona-Krise billiger geworden.
2020 könnte das günstigste "Tankjahr" seit 2016 werden, bei Benzin
sogar seit 2006, meldete der ADAC.

E10-Super ist demnach in diesem Jahr mit einem Durchschnittspreis von 1,266 Euro bisher um knapp 14 Cent pro Liter billiger als im Vorjahr,
ebenso Diesel mit 1,126 Euro. Im Tagesverlauf am billigsten ist der
Treibstoff demnach abends zwischen 18 und 22 Uhr.

Wegen der Corona-Krise ist der weltweite Ölverbrauch gesunken, da
nicht nur der Verkehr, sondern auch die Industrie im Frühjahr rund um
den Planeten phasenweise weitgehend eingeschränkt war. Das drückte
die Ölpreise nach unten - und damit auch die Spritpreise. Der
Autoverkehr rollt zwar seit Monaten wieder stärker, doch die
Nachfrage nach Öl hat das Niveau vor der Krise noch nicht wieder
erreicht.

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