Köln (dpa/tmn) - Ford reanimiert einen alten Namen für ein neues Auto: Der Autobauer bringt den Puma zurück. Allerdings wird aus dem Coupé von einst nun ein sportlicher Geländewagen. Er soll Anfang 2020 in den Handel kommen, teilte der Hersteller mit.

Was beide Autos eint, ist das Format: Denn genau wie der alte Puma wird auch der neue zu den Kleinwagen zählen. Der Puma basiert laut Hersteller auf dem Fiesta und soll zu Preisen ab etwa 20.000 Euro parallel zum Ecosport angeboten werden.

Währen der Ecosport bullig und rustikal auftrete, wolle der Puma schnittiger, sportlicher und jugendlicher sein, so Ford. Als Beleg dafür verweisen die Kölner auf die Scheinwerfer, die wie etwa beim Porsche 911 in den Kotflügeln weit nach oben gerückt sind. Auf praktische Qualitäten müsse man deshalb aber nicht verzichten: Mit 456 Litern biete er den größten Kofferraum im Segment.

Angeboten werden soll das Auto vor allem mit einem Dreizylinder-Benziner, den es mit bis zu 114 kW/155 PS geben wird. Auch ein Mild-Hybrid ist im Angebot. Der kombiniert den 1,0-Liter-Motor mit einem 48-Volt-Startergenerator, was im Alltag bis zu zehn Prozent CO2 einsparen soll. Angaben zu Fahrleistungen und Verbrauch machte das Unternehmen noch nicht.