Berlin (dpa) - Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat seinen ausländischen Profis freigestellt, während der Coronavirus-Krise in ihre Heimat zu reisen.

"Danke Alba, dass ihr mir und meiner Familie in dieser Zeit erlaubt, zurückzukehren", twitterte der amerikanische Aufbauspieler Peyton Siva aus den USA. "Ich realisiere wie wichtig es ist, dass man sich nicht nur physisch, sondern auch MENTAL wohl fühlt. Ich kann es nicht erwarten, dass es aufhört und dass ich zur Arbeit zurückkehre." Auch der isländische Profi Martin Hermannsson reiste vorerst in sein Heimatland.

Der deutsche Nationalspieler und Alba-Kapitän Niels Giffey begrüßte den Schritt seines Clubs. "Das stärkt auch die Loyalität gegenüber dem Verein", sagte der gebürtige Berliner der Deutschen Presse-Agentur. Über eine Fortsetzung der Saison mag Giffey momentan nicht nachdenken. "Im Augenblick gibt es wichtigere Dinge. Es macht auch keinen Sinn darüber zu philosophieren, wir wissen alle nicht, wie es weitergeht", sagte er. "Die Ungewissheit ist eigentlich das Schwierigste momentan." Die Basketball-Bundesliga der Männer hatte ihren Spielbetrieb wegen der Coronavirus-Pandemie vor gut einer Woche bis auf Weiteres ausgesetzt.

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