Köln (dpa/tmn) - Dekorputz lässt sich einfach auftragen. Das gelinge sogar Heimwerker-Anfängern, erklärt Robert Raschke von der DIY Academy in Köln. Den Putz gibt es gebrauchsfertig im Baumarkt, er wird kreuzweise und satt auf die Wand gebracht.

Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Wand trocken ist. Der Untergrund muss außerdem fest und tragfähig sein. Bei sandigen oder kreidenden Oberflächen sollte man vorher unbedingt einen sogenannten Sperrgrund auftragen, rät Raschke. Der Sperrgrund, ebenfalls gebrauchsfertig im Handel erhältlich, sorgt dafür, dass Putze besser halten.

Wer den Dekorputz einfärbt, sollte ihn anschließend in einen anderen, sauberen Eimer umfüllen, rät Heimwerker-Trainer Raschke. Denn Farbgranulat, das sich am Rand des ursprünglichen Eimers festgesetzt hat, kann sich später noch auflösen. Die Folge: Eine unregelmäßige Einfärbung des Putzes, die sich auf die Wand überträgt.

Nach dem Auftragen kann der Rollputz strukturiert werden - dafür gibt es sogenannte Finish-Walzen oder -Pinsel. Dies sollte innerhalb von 10 bis 20 Minuten nach dem Auftragen geschehen. Wartet man länger, trocknet der Putz zu stark an.