Hamburg (dpa/tmn) - Auf Konferenzen oder Kongressen trifft man viele spannende und wichtige Leute. Wieder zu Hause sollten Konferenzteilnehmer die Zeit investieren, die neuen Kontakte zu erfassen und zu kategorisieren, rät Marketingexpertin Dorie Clark im "Harvard Business Manager".

Um ein gutes berufliches Netzwerk aufzubauen, können Berufstätige ihre neuen Bekanntschaften in drei Kategorien einteilen. Es gibt Menschen, die fachlich interessant sind, zu denen man aber keine offensichtliche Verbindung hat. Hier rät die Expertin, nach der Konferenz lose in Kontakt zu bleiben - etwa über Karriere-Netzwerke oder andere Soziale Medien.

Gibt es konkrete Möglichkeiten der Zusammenarbeit, schreibt man dem neuen Kontakt möglichst bald eine E-Mail. Eine Erinnerung an die gemeinsame Idee ist ein guter Start.

Unter Umständen trifft man auf Menschen, mit denen eine langfristige Verbindung wünschenswert ist - weil man sich gut versteht oder weil das Gegenüber beruflich extrem wichtig ist. Hier rät Clark zu regelmäßigen Treffen. Dafür eignen sich etwa Branchenevents oder Geschäftsreisen.