Lange war es angekündigt. Nun soll es Ende August wirklich erscheinen: "Norman Fucking Rockwell", das mittlerweile sechste Album von Sängerin Lana Del Rey. Ihre jüngere Schwester Caroline hat das Artwork-Cover gestaltet, für das sich Lana gemeinsam mit Duke Nicholson, dem Enkel von Hollywood-Legende Jack Nicholson, in Pose geworfen hat. Das Album enthält 12 neue Tracks, von denen einige in den vergangenen Monaten bereits einen Vorgeschmack geliefert haben, darunter Del Reys typisch hypnotische Version des früheren Sublime-Hits "Doin' Time/Summertime".

Natürlich will "Norman Fucking Rockwell" auch live promotet werden. So will die schöne US-Amerikanerin, die 2011 mit "Video Games" ihren internationalen Durchbruch feierte, unter anderem am Montag, 2. März 2020, in der Berliner Mercedes-Benz-Arena beweisen, dass sie kein Kunstprodukt ist. Allerdings waren es sehr wohl pfiffige Produzenten, darunter Robbie-Williams-Buddy Guy Chambers, die sich einst diesen Retro-Sound ausdachten und damit eine rätselhafte Sphinx auf die Musikwelt losließen, die zuvor unter ihrem bürgerlichen Namen Elizabeth Grant aufgetreten war.

Lana Del Rey ist es jedoch mit Songs und Optik perfekt gelungen, künstlerisch die Sehnsucht nach der guten alten Zeit zu stillen. Karten für den Berlin-Auftritt gibt es bereits an den bekannten Vorverkaufsstellen (Info-Kasten), und zwar ab 69,65 Euro.