Lange Ölspur Bei einem Einsatz in Burg: Rücksichtlose Autofahrer bringen freiwillige Feuerwehr in Gefahr
Unschöne Szenen haben sich bei einem Einsatz in Burg (Jerichower Land) ereignet. Während die Feuerwehr eine Ölspur beseitigt, bringen Autofahrer die Einsatzkräfte in Gefahr.

Burg - Um die Gefahr für Autofahrer durch eine Ölspur zu minimieren, ist die Freiwillige Feuerwehr Burg nun ausgerückt. Und dabei selbst in eine gefährliche Situation geraten.
Für die Einsatzkräfte galt es, eine lange Strecke im Stadtgebiet abzusichern. Ein Bagger hatte während der Fahrt größere Mengen Hydrauliköl verloren und damit für eine hohe Rutschgefahr gesorgt, wie es von der Feuerwehr heißt.

Aufgrund des Umfangs der Arbeiten, die zur Beseitigung nötig waren, ist die sogenannte Ölwehr als Unterstützung alarmiert worden. Da die allerdings eine gewisse Anfahrtszeit benötigt habe, habe man sich entschieden, gemeinsam mit Beamten der Polizei bereits Kurvenbereiche abzustreuen.
Arbeiten müssen aufwendig per Hand ausgeführt werden
Mit Tanklöschfahrzeug, Kommandowagen und weiteren Fahrzeugen für Hilfeleistungen sei man etwa zwei Stunden im Einsatz gewesen – unter anderem auf der Bahnbrücke auf dem Westring. Die Arbeiten haben aufwendig per Hand ausgeführt werden müssen, da es sich um Hydrauliköl gehandelt habe, heißt es weiter.

Was haften bleibt, ist die Tatsache, dass einige Autofahrer die Feuerwehrkräfte in Gefahr gebracht haben: sie brausten mit einer hohen Geschwindigkeit „nur wenige Zentimeter an uns vorbei“. Um die eigene Gesundheit nicht zu gefährden, ist während des Einsatzes entschieden worden, die Fahrbahn voll abzusperren. Für viele Verkehrsteilnehmer sicherlich ein ärgerlicher, für die Feuerwehr aber ein notwendiger Umstand.