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Lange Ölspur Bei einem Einsatz in Burg: Rücksichtlose Autofahrer bringen freiwillige Feuerwehr in Gefahr

Unschöne Szenen haben sich bei einem Einsatz in Burg (Jerichower Land) ereignet. Während die Feuerwehr eine Ölspur beseitigt, bringen Autofahrer die Einsatzkräfte in Gefahr.

Von Marco Papritz Aktualisiert: 18.06.2024, 09:07
Einsatzkräfte der Feuerwehr waren auf der Bahnbrücke im Westring in Burg gefordert, um eine Ölspur zu beseitigen.
Einsatzkräfte der Feuerwehr waren auf der Bahnbrücke im Westring in Burg gefordert, um eine Ölspur zu beseitigen. Foto: Feuerwehr Burg

Burg - Um die Gefahr für Autofahrer durch eine Ölspur zu minimieren, ist die Freiwillige Feuerwehr Burg nun ausgerückt. Und dabei selbst in eine gefährliche Situation geraten.

Für die Einsatzkräfte galt es, eine lange Strecke im Stadtgebiet abzusichern. Ein Bagger hatte während der Fahrt größere Mengen Hydrauliköl verloren und damit für eine hohe Rutschgefahr gesorgt, wie es von der Feuerwehr heißt.

Um die Gefahr durch rücksichtlose Autofahrer abzuwenden, haben Einsatzkräfte der Feuerwehr in Burg eine Straße abgesperrt.
Um die Gefahr durch rücksichtlose Autofahrer abzuwenden, haben Einsatzkräfte der Feuerwehr in Burg eine Straße abgesperrt.
Foto: Feuerwehr Burg

Aufgrund des Umfangs der Arbeiten, die zur Beseitigung nötig waren, ist die sogenannte Ölwehr als Unterstützung alarmiert worden. Da die allerdings eine gewisse Anfahrtszeit benötigt habe, habe man sich entschieden, gemeinsam mit Beamten der Polizei bereits Kurvenbereiche abzustreuen.

Arbeiten müssen aufwendig per Hand ausgeführt werden

Mit Tanklöschfahrzeug, Kommandowagen und weiteren Fahrzeugen für Hilfeleistungen sei man etwa zwei Stunden im Einsatz gewesen – unter anderem auf der Bahnbrücke auf dem Westring. Die Arbeiten haben aufwendig per Hand ausgeführt werden müssen, da es sich um Hydrauliköl gehandelt habe, heißt es weiter.

Das Hydrauliköl, das ein Bagger in Burg verloren hatte, erwies sich als hartnäckig.
Das Hydrauliköl, das ein Bagger in Burg verloren hatte, erwies sich als hartnäckig.
Foto: Feuerwehr Burg

Was haften bleibt, ist die Tatsache, dass einige Autofahrer die Feuerwehrkräfte in Gefahr gebracht haben: sie brausten mit einer hohen Geschwindigkeit „nur wenige Zentimeter an uns vorbei“. Um die eigene Gesundheit nicht zu gefährden, ist während des Einsatzes entschieden worden, die Fahrbahn voll abzusperren. Für viele Verkehrsteilnehmer sicherlich ein ärgerlicher, für die Feuerwehr aber ein notwendiger Umstand.