Großer Feuerwehreinsatz

Silo bei Sallenthin in Flammen

Bei Sallenthin in der Einheitsgemeinde Kalbe sind Hunderte Stroh- und Heuballen in Flammen aufgegangen. Eine Stromleitung verhinderte ein schnelles Löschen.

Von Cornelia Kaiser
Die Stroh- und Heuballen mussten kontrolliert abbrennen.
Die Stroh- und Heuballen mussten kontrolliert abbrennen. Foto: Cornelia Kaiser

Sallenthin. - Eine knappe Stunde waren sie zur Untätigkeit verdammt, die 68 Feuerwehrleute, die am frühen Montagmorgen gegen 3 Uhr nach Sallenthin in der Einheitsgemeinde Kalbe ausrückten. Dort stand hinter der Stallanlage eines in der Ortsmitte ansässigen Milchviehbetriebes ein Silo mit Hunderten Heu- und Strohballen in Flammen. Das Problem dabei: Mitten in den brennenden Ballen stand ein hölzerner A-Mast, der eine Mittelstromleitung führte. Und genau die musste erst einmal gekappt werden.

Die Einsatzleitung informierte das zuständige Energieversorgungsunternehmen, das seinen Bereitschaftsdienst an den Ort des Geschehens schickte. Bis zu dessen Eintreffen konnten die Feuerwehrleute nichts ausrichten. Zu gefährlich wäre das Löschen gewesen.

Glücklicherweise waren entgegen ursprünglicher Annahmen keine Gebäude, geschweige denn Tiere oder gar Menschen, in Gefahr. Die Feuerwehr ließ die Heu- und Strohballen nach dem Abstellen des Stroms gezielt abbrennen, sicherte den Brandort aber ab.

Vor Ort waren die Feuerwehren Kakerbeck, Kalbe, Winterfeld und Badel mit den Löschgruppen Jeggeleben und Thüritz. Auch Polizeikräfte waren im Einsatz. Die Ursache des Feuers muss noch ermittelt werden.