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Warnung vor Cyberkriminellen Achtung Betrugsmasche: Falsche Polizei‑Mails setzen Empfänger mit Haftbefehl unter Druck

Eine gefälschte Mail im Namen der Polizei sollte einen Mann einschüchtern und zu einer Reaktion drängen. Die Beamten warnen vor dieser aktuellen Betrugsmasche.

04.03.2026, 15:05
Nicht jede E-Mail ist vertrauenswürdig.
Nicht jede E-Mail ist vertrauenswürdig. Symbolbild: picture alliance / dpa Themendienst

Zerbst (vs) - Der Schreck saß im ersten Moment wohl tief, als ein Mann aus dem Raum Zerbst las, dass ihm angeblich begangene Straftaten vorgeworfen wurden. Und das nicht von irgendjemandem, sondern einer Polizeibehörde. Das zumindest versuchten die Betrüger mit ihrer E-Mail zu suggerieren, die sie an den 65-Jährigen schickten.

Das geht aus der Pressemitteilung des Polizeirevies Anhalt-Bitterfeld hervor. Demnach wurde der Mann aufgefordert, sich zum Tatvorwurf zu äußern. Andernfalls werde ein Haftbefehl erwirkt und brisante Inhalte seiner Strafakte veröffentlicht.

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„Derartige Mails haben keinerlei reellen Hintergrund. Sie werden in betrügerischer Absicht versandt, um persönliche Daten der Adressaten auszuspähen“, warnt Polizeisprecherin Astrid Kuchta. In diesem Zusammenhang werde geraten, keine anhängigen Dokumente oder Dateien zu öffnen beziehungsweise nicht auf enthaltene Links zu klicken. Diese könnten Schadsoftware enthalten und so den eigenen Computer infizieren.