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Warnung vor Betrugsmasche Trojaner-Warnung auf Laptop: Senior aus Zerbst wird Opfer falscher Microsoft-Mitarbeiter

Nach einer vermeintlichen Trojaner-Warnung auf seinem Laptop verliert ein 71-Jähriger aus dem Raum Zerbst Geld. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche.

14.01.2026, 07:35
Cyberkriminelle versuchen auf verschiedenste Weise, an das Geld ihrer Opfer zu gelangen.
Cyberkriminelle versuchen auf verschiedenste Weise, an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Symbolbild: imago images/Chris Emil Janßen

Zerbst (vs) - Ein echt wirkender Hinweis auf dem Computer – und plötzlich ist das Ersparte in Gefahr. So wurde ein Senior aus der Zerbster Region jetzt Opfer einer heimtückischen Betrugsmasche.

Wie Astrid Kuchta vom Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld mitteilte, erschien in den Abendstunden des 12. Januar auf dem Laptop eines Ehepaares aus dem Raum Zerbst ein Warnhinweis zu einem Trojaner. Dieser war mit der Aufforderung verbunden, sich mit einer Servicenummer in Verbindung zu setzen. Der 71-jährige Mann wählte die Nummer und geriet an einen vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter. Dieser gab an, dass sich Unbekannte Zugriff auf sein Bankkonto verschafft und nun mehrere Abbuchungen im Gesamtwert von mehr als 10.000 Euro veranlasst hätten.

Betrüger wollen ans Bankkonto ihrer Opfer gelangen

Um dies zu stoppen, wurde der Senior angewiesen, verschiedene Transaktionen über seinen Onlinezugang durchzuführen. Kurz darauf musste er dann bei der Sichtung seines Kontos feststellen, dass ein Gesamtbetrag in Höhe von rund 500 Euro auf betrügerische Art und Weise abgebucht worden war. Nachdem er seine Hausbank verständigt hatte, wurde ihm zumindest der Großteil des Geldes zurückerstattet.

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Bei diesem Vorgehen handelt es sich laut Polizei um eine beliebte Betrugsmasche. Dem Opfer soll weisgemacht werden, dass sein Computer sich mit einer Schadsoftware infiziert hat. Um diese wieder zu entfernen, werden telefonisch Anweisungen gegeben, wie die Hauptkommissarin erläutert. Ziel der Betrüger sei es, Schadprogramme zu installieren, um an persönliche Daten der Angerufenen zu gelangen und somit sich Zugriff auf deren Bankkonto zu verschaffen, warnt Astrid Kuchta.