Berlin (dpa) - Der Amerikaner Daniel Silva hat mit seiner Thrillerserie um den israelischen Geheimagenten Gabriel Allon in den vergangenen Jahren ein Millionenpublikum erreicht.

In Silvas neuestem Roman "Der Drahtzieher" hat es der frühere Agent, der sich unter der bürgerlichen Fassade eines Kunstrestaurators getarnt hatte, zum Chef des israelischen Geheimdienstes gebracht. Die Handlung schließt direkt an Silvas Vorgängerroman "Die Attentäterin" an.

Ein weiteres Mal muss Allon versuchen, den Top-Terroristen Saladin zu fassen, der einen schweren Anschlag in London organisiert und durchgeführt hat. Ein weiteres Mal muss sich Allon daran machen, seinen Feind mit allen Mitteln zu finden. Wie schon in den früheren Büchern der Reihe lässt Silva auch in "Der Drahtzieher" seinen Helden nur wenige Skrupel bei der Wahl seiner Mittel haben. Der Roman fügt sich nahtlos in die Tradition seiner Vorgänger ein.

- Daniel Silva: Der Drahtzieher. HarperCollins Verlag, Hamburg, 524 Seiten, 16,99 Euro, ISBN 978-3-95967-207-8.

Der Drahtzieher

Der Feind im Dunkeln

Feinde