Hamburg (dpa) - Die Hamburger Elbphilharmonie will trotz der Corona-Krise im September in die neue Saison starten. "Wir glauben fest daran, dass wir nach dem Sommer loslegen können", sagte Intendant Christoph Lieben-Seutter am Mittwoch bei einer Online-Vorstellung.

Denkbar sei es, dass es dann ein geregeltes Konzertleben geben kann, aber keineswegs gesichert, da die Entwicklungen rund um Corona nicht abzusehen sind. "Selbst wenn es gesichert ist, wird es sicherlich nicht so sein, dass jedes Projekt auch stattfinden kann", meinte der Intendant.

"Das Programm soll Mut machen, Hoffnung machen", sagte Lieben-Seutter. Trotzdem gebe es auch einen Plan B mit einem abgespeckten Programm.

Im Saisonprogramm 2020/21 sind den Komponisten György Kurtág und Thomas Adès Schwerpunkte gewidmet. Zu den Künstlern zählen Patricia Kopatchinskaja, Daniil Trifonov, Antonio Pappano, Heiner Goebbels und Pierre-Laurent Aimard. Sein Debüt in der Elbphilharmonie soll das Israel Philharmonic Orchestra unter Lahav Shani geben.

Wie alle Kultureinrichtungen ist auch die Elbphilharmonie seit Beginn der Corona-Krises geschlossen. Seitdem präsentiert das Konzerthaus ein digitales Angebot "#ElphiAtHome" - mit virtuellen Hausführungen, kleinen Konzerten und älteren Konzert-Mitschnitten.

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