Agrargenossenschaft testet Futtermischung mit Mikroalgen

Von dpa
Ute Nebelung von der Agrargenossenschaft Agraset in Erlau blickt in einen Photobioreaktor zur Mikroalgenkultivierung.
Ute Nebelung von der Agrargenossenschaft Agraset in Erlau blickt in einen Photobioreaktor zur Mikroalgenkultivierung. Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Erlau - Eine Agrargenossenschaft in Mittelsachsen erprobt den Einsatz von Mikroalgen als Futterzusatz in der Schweinemast. Es handle sich um ein Pilotprojekt, teilte das sächsische Regionalentwicklungsministerium am Montag mit. Die einzelligen Mikroalgen werden in dem Betrieb kultiviert und ins Tierfutter gemischt. Erste Versuche hätten positive Ergebnisse gebracht. Die Gesundheit der Tiere habe sich verbessert, während der CO2-Ausstoß reduziert werden konnte. Als Teil der Zukunftsinitiative „smiul+“ wurde des Projekt der Agraset-Agrargenossenschaft Naundorf mit knapp 700 000 Euro gefördert.