Brandstiftung in Hotelanlage: Ermittlungen eingestellt

Von dpa
Ein Fahrzeug der Feuerwehr.
Ein Fahrzeug der Feuerwehr. Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild

Linstow/Rostock - Eine Brandstiftung in einem großen Hotelkomplex in Linstow (Landkreis Rostock), die vor knapp einem Jahr für Aufsehen sorgte, bleibt vorerst ohne strafrechtliche Folgen. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Rostock am Donnerstag sagte, sind die Ermittlungen aus Mangel an Beweisen eingestellt worden. Der anfängliche Verdacht der schweren Brandstiftung gegen einen Tatverdächtigen habe nicht erhärtet werden können. Der Mann hatte die Vorwürfe abgestritten.

Das Feuer war am Abend des 15. Juni 2020 an einem Handtuchspender in einem Sanitärraum im Erdgeschoss der Anlage gelegt worden. Brandmeldeanlagen hatten angeschlagen. Feuerwehren rückten an und konnten das Feuer löschen. Es bestand die Gefahr, dass die Flammen über Zwischendecken und Schächte auf den darüber liegenden Hotelkomplex, Tagungsräume, Freizeiteinrichtungen oder ein Schwimmbad übergreifen. Der Schaden wurde auf rund 20 000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.