Corona-Effekt in Klinik: Weniger Patienten zu Jahresbeginn

Von dpa
Ein Fahne mit der Aufschrift "Corona-Impfzentrum" weht vor dem Eingang von Haus 7 des Krankenhauses Harburg.
Ein Fahne mit der Aufschrift "Corona-Impfzentrum" weht vor dem Eingang von Haus 7 des Krankenhauses Harburg. Markus Scholz/dpa/Archivbild

Hamburg - Die Corona-Pandemie schlägt sich beim Hamburger Klinikbetreiber Asklepios weiterhin wirtschaftlich nieder. Im ersten Quartal 2021 sank die Zahl der behandelten Patienten in den Einrichtungen von Asklepios auf 530.867 (Vorjahreszeitraum: 583.107). In den Zahlen ist die zur Jahresmitte 2020 abgeschlossene Übernahme des Konkurrenten Rhön-Klinikum nicht berücksichtigt. Dort ist der Trend den Angaben zufolge aber ähnlich: Bei der Rhön-Klinikum AG sank die Zahl der behandelten Patienten auf 192.152 (211 788). Das teilte die Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA am Donnerstag in Hamburg mit.

Asklepios ist mit der Übernahme von Rhön zum zweitgrößten privaten Klinikbetreiber in Deutschland nach Fresenius Helios aufgestiegen. Derzeit betreibt der Konzern bundesweit über rund 170 Gesundheitseinrichtungen mit mehr als 67.000 Mitarbeitern.

Der Umsatz des Konzerns stieg im ersten Quartal deutlich auf 1,22 Milliarden (915 Millionen) Euro, allerdings im wesentlichen aufgrund der Übernahme von Rhön-Klinikum. Erhöhte Personal- und Materialaufwendungen ließen das Konzernergebnis nach roten Zahlen 2020 auch im ersten Quartal 2021 einknicken. Unter dem Strich stand lediglich ein kleiner Gewinn von rund 37.000 Euro, nach 9,7 Millionen Euro ein Jahr zuvor.