Füchse nach Siegen im Rhythmus: Gegen Coburg noch ohne Fans

Von dpa 04.06.2021, 11:04
Berlins Trainer Jaron Siewert schreit am Spielfeldrand.
Berlins Trainer Jaron Siewert schreit am Spielfeldrand. Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Berlin - Handball-Bundesligist Füchse Berlin will nach zuletzt vier Siegen hintereinander seine Serie in der Handball-Bundesliga auch gegen den HSC Coburg fortsetzen. „Sie sind zwar Tabellenletzter, was uns aber nicht täuschen darf. Sie haben ja noch zwei, drei Spiele Rückstand. Wir müssen den Gegner sehr ernst nehmen, um selbst nicht zu stolpern“, warnte Trainer Jaron Siewert im Hinblick auf das Heimspiel am Sonntag (16.00 Uhr/Sky).

Als Tabellenfünfter kämpfen die Berliner noch um einen Europapokalplatz. „In den letzten Spielen haben wir bewiesen, dass wir wieder gut drin sind im Rhythmus“, so der Füchse-Coach. Dabei müssen die Berliner noch ohne Fan-Unterstützung auskommen. „Wir haben erst einmal auf die Corona-Schutzverordnung gewartet und haben noch gar keinen Antrag gestellt. Wir sind erst noch in der Prüfung, aber an dem Thema dran“, sagte Manager Bob Hanning.

Der deutsche Basketball-Meister Alba Berlin hatte letzten Dienstag in einem Pilotprojekt bereits vor 1000 Fans spielen dürfen. Deshalb standen die Füchse auch im Austausch mit dem Basketball-Bundesligisten. „Wir haben uns das angeschaut, aber vielleicht suchen wir auch einen anderen Ansatz. Unser Ansatz ist es, nicht über das Pilotprojekt zu gehen, sondern über die Verordnung. Wir denken, beim Nordhorn-Spiel (13. Juni) wird es zum ersten Mal passieren“, sagte Hanning.

Erst wenn das Konzept steht, werden sich die Füchse mit dem Senat zusammensetzen. Wie viele Zuschauer dann in die Max-Schmeling-Halle kommen können, ist noch offen. Eines ist für Hanning aber klar: „Ich bin überhaupt kein Freund davon, die Leute ungetestet durch Berlin in die Straßenbahn zu schicken. Ich möchte, dass die Leute getestet kommen oder geimpft sind.“