Gesundheitsausgaben in MV um fünf Prozent gestiegen

Von dpa

Schwerin - Die Gesundheitsausgaben in Mecklenburg-Vorpommern sind im Jahr 2019 um 5,1 Prozent im Vergleich zum Jahr davor gestiegen. Laut Statistischem Landesamt betrugen sie 5125 Euro pro Einwohner und damit 181 Euro mehr als im Bundesdurchschnitt. Höher sind sie nur noch in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und dem Saarland.

Die Gesundheitsausgaben in MV summierten sich auf 8,2 Milliarden Euro, wie das Amt am Donnerstag in Schwerin mitteilte. Im Jahr davor waren es 7,8 Milliarden Euro gewesen. Zehn Jahre zuvor (2009) wurden den Angaben zufolge 5,9 Milliarden Euro ausgegeben, was je Einwohner 3585 Euro entsprach.

Die Gesundheitsausgaben umfassen alle Käufe von Waren und Dienstleistungen zur Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Pflege. Sie schließen auch die Kosten der Verwaltung sowie die Investitionen der Einrichtungen des Gesundheitswesens ein.

Den Löwenanteil der Ausgaben schulterten die gesetzlichen Krankenkassen mit 62,6 Prozent, gefolgt von der Pflegeversicherung mit 13 Prozent. Private Haushalte und private Organisationen ohne Erwerbszweck bezahlten den Statistikern zufolge 8,6 Prozent. Die Gesundheitsausgaben entsprachen 2019 einem Anteil von 17,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts von MV (Deutschland: 11,9 Prozent).