Umwelt

Hafenbetreiber NPorts setzt auf Meeresmülleimer

Um zu verhindern, dass Plastikmüll in die Nordsee gelangt, setzt der Hafenbetreiber Niedersachsen Ports (NPorts) auf den Einsatz von schwimmenden Meeresmülleimern.

Von dpa
Um zu verhindern, dass Plastikmüll in die Nordsee gelangt, setzt der Hafenbetreiber Niedersachsen Ports (NPorts) auf den Einsatz von schwimmenden Meeresmülleimern.
Um zu verhindern, dass Plastikmüll in die Nordsee gelangt, setzt der Hafenbetreiber Niedersachsen Ports (NPorts) auf den Einsatz von schwimmenden Meeresmülleimern. Symbolfoto: dpa

Emden - Um zu verhindern, dass Plastikmüll in die Nordsee gelangt, setzt der Hafenbetreiber Niedersachsen Ports (NPorts) auf den Einsatz von schwimmenden Meeresmülleimern. Nach ersten Tests in den Häfen von Wilhelmshaven und Emden 2020 will NPorts künftig weitere Meeresmülleimer in niedersächsischen Häfen installieren. Bislang sind in Wilhelmshaven, Emden und Cuxhaven insgesamt rund eine Handvoll dieser Geräte im Einsatz, künftig soll die Anzahl verdoppelt werden.

Dazu sollen weitere Einsatzorte etwa an den Versorgungshäfen zu den Inseln und im Binnenland geprüft werden. Einige Städte in Niedersachsen, darunter Emden und Leer, haben sich dem Projekt bereits angeschlossen und eigene Meeresmülleimer angeschafft. Die Kosten liegen bei rund 5000 Euro pro Gerät.

Die Meeresmülleimer sind schwimmende Fangkörbe, die mit einer Tauchpumpe ausgestattet sind. Diese saugt Treibgut an, wie etwa Plastikmüll, der auf der Wasseroberfläche schwimmt. Schmutz und Abfall bleiben im Auffangbeutel hängen. Auch Kleinteile bis zu zwei Millimeter Größe und Öl können aus dem Wasser gefiltert werden.