Hamburger Sieben-Tage-Inzidenz steigt deutlich auf über 60

Von dpa
Eine Laborantin sortiert Proben.
Eine Laborantin sortiert Proben. Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

Hamburg - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am Montag deutlich auf mehr als 60 gestiegen. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde kletterte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf 63,6. Am Vortag hatte der Wert noch bei 56,5 gelegen, vor einer Woche bei 34,4. Nach einer anderen Berechnungsmethode des Robert Koch-Instituts liegt Hamburg bei der Sieben-Tage-Inzidenz derzeit bei 54,8. Das ist im Ländervergleich der bundesweit mit Abstand höchste Wert.

Am Montag kamen 172 neu bestätigte Infektionen hinzu - 19 mehr als am Vortag und 135 mehr als vor einer Woche. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen blieb nach RKI-Angaben unverändert bei 1626. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hamburg nach Angaben der Gesundheitsbehörde 80 411 Infektionen mit dem Coronavirus gezählt. 76.900 Menschen gelten als genesen.

Laut des Registers der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden am Montagvormittag weiterhin 22 Corona-Fälle in Hamburg intensivmedizinisch behandelt, darunter zehn Menschen, die invasiv beatmet werden mussten. Die Gesundheitsbehörde hatte die Zahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken zuletzt mit 56 (Stand Freitag) angegeben, davon 19 auf Intensivstationen.

Nach RKI-Angaben wurden einschließlich Sonntag mit gut 972.000 Menschen 52,6 Prozent der Hamburger vollständig geimpft. Eine Erstimpfung haben knapp 1,2 Millionen Hamburger oder 64,9 Prozent bekommen.