Helfer aus dem Norden beenden Einsatz im Katastrophengebiet

Von dpa

Windhagen - Die Hilfskräfte aus Schleswig-Holstein haben ihren Einsatz im Katastrophengebiet von Rheinland-Pfalz beendet. Insgesamt 1430 Helfende in zwei Kontingenten hätten an zehn Tagen zusammen 81.000 Arbeitsstunden geleistet, teilte der Einsatzstab am Freitag mit. Unter anderem verlegten sie 1100 Meter Stromkabel und bereiteten 46.200 Mahlzeiten für Einsatzkräfte und Menschen vor Ort zu.

Die Aufgabenfelder seien erfolgreich abgearbeitet, sagte Stabsleiter Thomas Köstler, Chef der Lübecker Berufsfeuerwehr. „Und für die Bürgerinnen und Bürger in Bad Neuenahr-Ahrweiler, denen unsere Betreuung bis gestern täglich rund 200 warme Mahlzeiten zubereitete, fand die Stabsleitung im Gespräch auch eine Nachfolgeregelung.“ Damit könne das Kontingent mit einem guten Gefühl nach Hause fahren.

Seit dem 21. Juli waren rund 700 Einsatzkräfte aus dem Norden in Rheinland-Pfalz im Einsatz. Am Sonntag wurden diese von 650 neuen Hilfskräften abgelöst. Die Helfer waren vor Ort mit 170 Fahrzeugen im Einsatz. Es wurden auch 18.000 Liter alkoholfreie Kaltgetränke verbraucht. Das Kontingent bestand aus Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, Hilfsorganisationen und dem Katastrophenschutz.