Impftempo in Berlin lässt weiter nach

Von dpa
Eine Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes impft eine Frau in einer mobilen Impfstation.
Eine Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes impft eine Frau in einer mobilen Impfstation. Gregor Fischer/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) - Die Zahl der wöchentlichen Impfungen gegen das Coronavirus in Berlin lässt weiter nach. Bis zum Sonntag wurden insgesamt 4,46 Millionen Dosen verabreicht, wie die Senatsverwaltung für Gesundheit mitteilte. Die Zahl stieg damit binnen einer Woche um knapp 94.000. In den Wochen davor hatten Ärztinnen und Ärzte jedoch jeweils deutlich mehr als 100.000 Impfungen verabreicht.

Knapp 60 Prozent der Berlinerinnen und Berliner sind nun vollständig gegen das Virus geimpft, Anfang August waren es gut 50 Prozent gewesen.

Das Coronavirus breitet sich in Berlin in etwa so schnell aus wie im Bundesdurchschnitt. In den vergangenen sieben Tagen steckten sich je 100.000 Einwohner 74,4 Menschen an, wie das Robert Koch-Institut am Sonntag mitteilte. Vor einer Woche waren es 67,3 gewesen. Bundesweit lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag bei 74,1.

Dreistellig ist der Wert in Berlin nur im Bezirk Reinickendorf mit 103,8. Treptow-Köpenick verzeichnet mit 48,8 den geringsten Wert der zwölf Stadtbezirke.