Maas: Gemeinsam für Sicherheit im Indopazifik einsetzen

Von dpa
Heiko Maas (SPD), Bundesaußenminister, schaut zur Seite.
Heiko Maas (SPD), Bundesaußenminister, schaut zur Seite. Michael Sohn/AP-Pool/dpa/Archivbild

Berlin - Deutschland will sich gemeinsam mit Partnern für die Einhaltung des Völkerrechts und die Stärkung der Sicherheit im Indopazifik einsetzen. Einen Beitrag dazu leiste die Fahrt der Fregatte „Bayern“ von Montag an in Richtung Asien, teilte Außenminister Heiko Maas (SPD) mit. Im Indopazifik entscheide sich die Ausgestaltung der internationalen Ordnung der Zukunft.

„Wir wollen diese mitgestalten und Verantwortung übernehmen für den Erhalt der regelbasierten internationalen Ordnung“, so Maas weiter. Deutschland beteilige sich an der Überwachung der UN-Sanktionen gegen Nordkorea und baue Partnerschaften und Engagement in der Region aus. Sicherheitspolitisch war aus der Bundesregierung zuletzt auch auf das immer dominantere Auftreten Chinas verwiesen worden.

Die „Bayern“ startet von Wilhelmshaven aus. Wie die Marine mitteilte, wird die Fregatte etwa ein halbes Jahr lang im Seegebiet zwischen dem Horn von Afrika, Australien und Japan unterwegs sein. Auf der etwa ein halbes Jahr dauernden Fahrt wird sich das Schiff auch Häfen von Partnerländern anlaufen.