Ministerin: Keine Schulschließungen in vierter Welle

Von dpa
Ein Mund-Nasen-Schutz liegt im Unterricht auf Unterlagen.
Ein Mund-Nasen-Schutz liegt im Unterricht auf Unterlagen. Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Schwerin - Die Schulen in Mecklenburg-Vorpommern sollen in einer möglichen vierten Corona-Welle im Herbst und Winter nicht wieder flächendeckend geschlossen werden. Das kündigte Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) am Dienstag in Schwerin an.

Vielmehr sollen die Gesundheitsämter nach der jeweiligen Situation vor Ort entscheiden, wann und wie bei Ausbrüchen in Schulen reagiert wird. Es könne also durchaus sein, dass bei Corona-Infektionen einzelne Klassen oder Schulen vom Netz genommen werden, sagte Martin. „Flächendeckende, präventive Schulschließungen wollen wir aber vermeiden.“

In den ersten beiden Wochen des neuen Schuljahrs, das am kommenden Montag beginnt, gilt nach Worten der Bildungsministerin Maskenpflicht im Unterricht. Es gehe darum, Infektionen von Reiserückkehrern aus den Schulen fernzuhalten.

Wie es dann weitergeht, werde anhand der in MV geltenden Corona-Ampel entschieden. Maskenpflicht im Unterricht soll demnach ab Stufe Orange gelten. Wann diese Stufe erreicht ist, hängt neben der Sieben-Tage-Inzidenz von mindestens 35 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern in einer Woche auch von der Zahl der Krankenhaus-Einweisungen und der Intensivpatienten ab.