Ministerium will Gerichtsvollzieher besser schützen

Von dpa

Hannover - Das niedersächsische Justizministerium möchte Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher bei ihren Einsätzen mit einem mobilen Warnsystem besser vor Angriffen schützen. Justizstaatssekretär Frank-Thomas Hett stellt das System heute gemeinsam mit einer Gerichtsvollzieherin am Amtsgericht in Oldenburg vor.

Übergriffe auf die Beamten sind nach Angaben des Justizministeriums ein Problem, vor allem im Außendienst. Deswegen habe die Justiz mobile Systeme beschafft, die eine unauffällige Alarmauslösung mittels GPS ermöglichen. Beamte sollen in einer bedrohlichen Situation einen kleinen unauffälligen Knopf drücken können, um Hilfe zu bekommen. Neben Beleidigungen, Bedrohungen und Beschimpfungen kommt es nach Angaben des Deutschen Gerichtsvollzieherbunds Niedersachsen in Einzelfällen auch zu körperlichen Angriffen.