Pilotprojekt: 200 mobile Alarmsysteme für Gerichtsvollzieher

Von dpa

Oldenburg/Hannover - Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher in Niedersachsen sollen in bedrohlichen Situationen künftig einfacher Hilfe holen können. Im August startet deshalb ein Pilotprojekt des Justizministeriums: Amtsträger im Außendienst erhalten einen Alarmknopf für die Hosentasche. In brenzligen Situation könnten sie dann über mobiles Gerät unauffällig Alarm auslösen.

Justizstaatssekretär Frank-Thomas Hett stellte das neue System am Donnerstag gemeinsam mit der Gerichtsvollzieherin Jacaranda Lechelt in Oldenburg vor. Zunächst hat das Ministerium nach eigenen Angaben 200 solcher Geräte gemietet. In den Jahren 2021 und 2022 ständen dafür jeweils 200 000 Euro bereit. Wenn sich die mobilen Systeme bewähren, könne der Alarmknopf in den Regelbetrieb übernommen werden.