Polizei: Taucher aus Schleswig-Holstein in Rheinland-Pfalz

Von dpa
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Kiel - Ein Einsatzzug der schleswig-holsteinischen Polizei hat am Montag mit dem Hilfseinsatz in dem von Überschwemmung betroffenen Ort Antweiler in Rheinland-Pfalz begonnen. „Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir die Menschen im Angesicht dieser wirklich furchtbaren Katastrophe unterstützen und ihnen helfen“, teilte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) am Montag mit.

Der Einsatzzug besteht den Angaben zufolge aus 72 Frauen und Männern, darunter mehrere Taucher. Bereits zuvor hatten fünf Diensthundeführer aus dem Norden mit ihren Spürhunden nach Vermissten gesucht. Sütterlin-Waack dankte den Helfern von Landes- und Bundespolizei, Technischem Hilfswerk und Deutschem Roten Kreuz, die bereits im Einsatz seien. Das gelte auch für alle haupt- und ehrenamtlichen Helfer, die sich seit Tagen bereithielten.

Bislang sei die von Schleswig-Holstein angebotene Unterstützung noch nicht in größerem Umfang abgerufen worden. Der Anfahrtsweg aus Schleswig-Holstein sei weit und zunächst würden Kräfte angefordert, die dichter dran sind. „Ich rechne angesichts des Ausmaßes der Schäden jedoch damit, dass schon bald eine Ablösung erforderlich sein wird“, teilte die Ministerin mit.