Rettungskräfte in MV trainieren für den Ernstfall

Von dpa

Schwerin/Teterow - Mecklenburg-Vorpommerns Notfall-Helfer rüsten sich für Einsätze bei Unwettern, Großbränden oder Massencrashs. Wie der DRK-Landesverband mitteilte, nahmen an einer Übung am Samstag in Teterow (Landkreis Rostock) rund 90 Einsatzkräfte der Medical Task Forces im Land teil. Simuliert wurde die Situation nach einem Tornado, der über ein Festival „Am Bergring“ mit 2000 Teilnehmern hereingebrochen war und schwere Verwüstungen und viele Verletzte hinterlassen hatte.

Als Reaktion auf Naturkatastrophen und Massenunfälle war 2013 auch in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Aufbau dieser Eingreiftruppen aus Ärzten, Sanitätern und technischen Helfern begonnen worden. Die Federführung liege beim DRK, inzwischen seien 400 ehrenamtliche Helfer in landesweit drei Task Forces aktiv, hieß es. Ursprüngliches Ziel war es, mehr als 600 Menschen dafür zu gewinnen.

Die Aufgabe der Medical Task Forces bestehe darin, die regulären Einsatzkräfte etwa von Feuerwehr und THW zu unterstützen. Laut Innenministerium bilden die Trupps gemeinsam mit den Sanitäts- und Betreuungszügen der Landkreise und kreisfreien Städte wesentliche Bausteine im Bevölkerungsschutz. In jährlichen Übungen wird seit 2016 das Zusammenwirken trainiert. Wegen der Corona-Pandemie hatte es laut DRK im Vorjahr aber keine solche Übung gegeben.