Rinder vor allem in Laufställen gehalten: wenige auf Weide

Von dpa

Erfurt - Die Agrarbetriebe in Thüringen halten Rinder vor allem in Laufställen - angebundene Tiere sind die Ausnahme. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Landwirtschaftszählung, über die das Statistische Landesamt am Mittwoch in Erfurt informierte. Im vergangenen Jahr gab es demnach 306.000 Haltungsplätze für Rinder - fast 96 Prozent im Laufstall. Vor zehn Jahren lag ihr Anteil bei 92 Prozent.

Die sogenannte Anbindehaltung machte 1,9 Prozent aus - 2010 waren es noch 4,8 Prozent. Unabhängig von der Haltungsform durften allerdings nur knapp ein Drittel (31,5 Prozent) aller Rinder auf die Weide.

Im Bundesdurchschnitt habe der Anteil der Haltungsplätze im Laufstall 82,8 Prozent betragen, die Anbindehaltung machte 9,9 Prozent aus.

In der Schweinehaltung dominierten in Thüringen Voll- und Teilspaltböden. Andere Haltungsverfahren wie Tiefstreu machten nur 4,7 Prozent aus. Zehn Jahre zuvor waren es noch 7,7 Prozent.