Umwelt

Schadstoffforschung: Unis in Rostock und Taiwan kooperieren

Von dpa

Rostock - Die Erforschung von Feinstaub und Schadstoffbelastungen in der Luft stehen im Mittelpunkt einer neuen Kooperation zwischen der Universität Rostock und der Taiwanischen National Universität Sun Yat-Sen. Es geht dabei um Emissionen, die insbesondere durch die Schifffahrt verursacht werden. „Wir wollen durch die Feldbeobachtungen auf der Ostsee und die taiwanesischen Kollegen auf dem Südchinesischen Meer herausfinden, wie stark die Gesundheitsauswirkungen tatsächlich sind“, beschrieb Professor Ralf Zimmermann von der Universität Rostock am Donnerstag den Ansatz.

Die Wissenschaftler wollen sich dafür eine Vielzahl einzelner Partikel mit dem Massenspektrometer anschauen. Durch hochmoderne Technik ließen sich insbesondere auch toxische organische Verbindungen nachweisen. Zimmermann hat in Rostock den Lehrstuhl für Analytische Chemie inne und leitet das gemeinsame Massenspektrometrie- Zentrum der Universität Rostock und des Helmholtz Zentrums München. Die Forscher in Taiwan interessierten sich insbesondere für die speziellen, an der Universität Rostock entwickelten Massenspektrometer, mit denen Feinstäube direkt analysiert werden könnten. Geplant ist auch ein Austausch von Studenten und Doktoranden.