Sommerwetter in Thüringen

Von dpa
Stefan aus Gotha springt im Südbad in das Wasser.
Stefan aus Gotha springt im Südbad in das Wasser. Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

Gotha/Hohenfelden - Thüringen schwitzt weiter: In vielen Orten des Freistaates pendelten sich die Temperaturen am Samstag um die 30 Grad Celsius ein. Temperaturrekorde wurden bis zum frühen Nachmittag nicht erreicht, wie eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auf Anfrage sagte. Viele Menschen kühlten sich in Freibädern oder in Badeseen ab. In Gotha war dies im am Vormittag wieder eröffneten Südbad möglich, wobei es dort zunächst ruhig zuging. Am Stausee Hohenfelden war mehr Betrieb als in den vergangenen Tagen, hieß es von dort auf Anfrage.

Mehrere Freibäder lassen angesichts der Pandemie-Bestimmungen Besucher nur in bestimmten Zeiträumen ein und arbeiten mit Vorab-Ticketbuchungen für die gewählten Zeiten. So ist etwa im Schwanseebad in Weimar, wo die Wassertemperatur am Samstag immerhin 26 Grad erreichte, am Wochenende der Zugang in zwei jeweils auf vier Stunden begrenzten Zeitfenstern möglich.

Die höchsten Tagestemperaturen werden laut DWD in der Regel am späten Nachmittag gemessen. Der Wetterdienst hatte für Thüringen wie schon am Freitag auch am Samstag eine Hitzewarnung herausgegeben. Sie gilt auch noch für den Sonntag. Spätestens dann ist der Sprecherin zufolge auch in Thüringen mit Hitzegewittern zu rechnen, auch in der Nacht zum Montag. Dann könnten sie örtlich auch heftig ausfallen - mit Hagel und schweren Sturmböen.