Startschuss für Kampagne: Familiensportfest gut besucht

Von dpa

Berlin - Deutlich über 10.000 Besucher haben das traditionelle Familiensportfest des Landessportbundes Berlin besucht. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie fand das Event am Sonntag nicht im Olympiapark, sondern erstmals dezentral in zehn Bezirken statt. Im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark gab zudem LSB-Präsident Thomas Härtel gemeinsam mit Sportsenator Andreas Geisel und dem Sprecher der Berliner Profiklubs, Kaweh Niroomand, den Startschuss für die neue Kampagne sportVEREINtuns, die für die Mitgliedschaft im Sportverein wirbt, wie der LSB am Sonntag mitteilte.

„Der Kampagnentitel #sportVEREINtuns trifft ins Herz dessen, was uns gefehlt hat: Das soziale Miteinander wie Integration, Gemeinschaft, Teamgeist, Solidarität und vieles mehr. Wir wollen mit der Kampagne Aufmerksamkeit erzeugen und Menschen motivieren, Teil in einer dynamischen Vereinsgemeinschaft zu werden“, sagte Härtel.

Unter dem Motto „Kommen, ausprobieren, weitermachen“ konnten die Familien bei dem Sportfest, das im vergangenen Jahr lediglich als einstündiges, digitales Magazin gestreamt werden konnte, neue und vertraute Sportarten kostenlos ausprobieren und die gemeinschaftliche Atmosphäre genießen. Neben Fun- und Trendsportarten wie Floorball, Disc-Golf, Spikeball, Padel-Tennis gab es Angebote in traditionellen Sportarten wie Turnen, Rugby, Bogenschießen, Tanzen, Judo, Rudern, Tischtennis, Hockey, Handball oder Fußball. Für Menschen mit Behinderungen wurden unter anderem Rollstuhl-Basketball und Para-Boccia angeboten. Auch die Möglichkeit, das Deutsche Sportabzeichen zu erwerben, wurde viel genutzt.