Mountain View | Das Lexikon verstaubt bei Ihnen im Schrank? Ein Grund dafür könnte Google sein. Die Online-Suchmaschine ist für Menschen weltweit oft Ansprechpartner Nummer 1 was Fragen angeht.

Dabei muss Google längst nicht nur mit Wissensfragen zurechtkommen. Die meistgesuchte „Was“-Frage in diesem Jahr war: „Was koche ich heute?“

Eine direkte Antwort darauf gibt Google nicht, verlinkt nur auf Online-Kochbücher und Foren. Die Deutschen scheinen mit dem Essen ohnehin so ihre Probleme zu haben. Schließlich ist eine der meistgestellten Fragen „Was hilft gegen Sodbrennen?“. Ob das durch den Kochtipp von Google hervorgerufen wurde?

Andere scheinen sich um Google wirklich zu sorgen. Haben doch besonders viele gefragt, wie es Google geht und wie Google heißt. Die Suchmaschine gibt sich, im Gegensatz zu beispielsweise Siri, aber unnahbar. Warum solle Google auch interagieren? Es gibt vermutlich kaum etwas, das schon so viel über uns und unsere Vorlieben weiß.

Und wer so erfolgreich ist, darf wohl etwas zickig sein. Vielleicht will Google auch einfach nur erobert werden? Zumindest drängt sich fürs nächste Jahr die Frage auf: „Google, bist du männlich oder weiblich?“