Hamburg l Gestandene Feuerwehrleute wissen, wovon die Rede ist: Es gibt die wildesten Gründe, die 112 zu rufen. Neben allen klassischen Formen von Rauch, Feuer oder Überschwemmung handelt es sich nicht selten um Phänomene wie diese: Angebrannter Eintopf, ausgebüchstes Haustiere ausgeflippter Ehemann. Am Freitag (10. Mai) rückte die Hamburger Feuerwehr mit Löschwagen in einem Mietshaus an – eine Bewohnerin hatte beißenden Brandgeruch gemeldet. Kein Feuer, kein Rauch – der Gestank (die Retter beschrieben ihn im Einsatzprotokoll mit „stark duftend“) kam von einem Fliederstrauß auf dem Küchentisch. Hatte die Frau wohl was verwechselt. Klingt komisch, ist aber so.

Hier noch zwei Fälle aus den Top Ten der skurrilsten Feuerwehr-Einsätze: Mann in Osnabrück will Wespennest im Dach mit brennender Haarspray-Dose ausräuchern – Dachstuhl abgefackelt. Feuerwehr in Düsseldorf will auf einem Holzbrettchen im Rhein treibende Katze retten – ist nur ein ausgestopfter Marder. In diesem Sinne: Tatütata.