Cambridge/Hongkong l Jetzt haben wir den wissenschaftlichen Beweis: Je heißer, desto denk-unfähiger. Ein chinesisch-kalifornisches Forscherteam untersuchte in China 14 Millionen Resultate der jährlichen, im ganzen Land zeitgleich stattfindenden Exzellenzprüfung. (hier entscheidet sich, ob ein Schüler für eine akademische oder „nur“ für eine Standard-Ausbildung in Frage kommt).

Ergebnis: Schüler, die die Prüfung an heißeren Orten ablegen mussten, schnitten deutlich schlechter ab. Oder: Hitze macht bekloppt. Was bedeutet diese Erkenntnis jetzt für unseren Alltag? In diesen Tagen sollten wir das mit dem Denken vielleicht besser zurückfahren oder gleich ganz einstellen. Das ist auch der Grund, weshalb es an dieser Stelle unmöglich ist, diesen Text weiter fortzuführen. Vielleicht ein andermal, wenn wieder kreativfreundlichere Temperaturen herrschen. Vielleicht.

Denken Sie sich jetzt einfach nichts dabei. Oder denken Sie, was Sie wollen – aber Vorsicht. Dafür ist es eh viel zu heiß ...