Duisburg l Oben ohne kein Zutritt. An nahezu jedem Geschäft in Deutschland stehen Schilder, die auf die Maskenpflicht verweisen. Ein Duisburger Supermarkt verweist auch per Schild. Allerdings Kunden unten mit, und zwar des Ladens. Und das umgehend. Unten mit steht in diesem Fall für Schlafanzüge und Morgenmäntel. Kein Witz.

Der Marktleiter hat dieses Verbot aufgestellt, weil mehrfach Kunden – in Schlafanzug und/oder Morgenmantel – zum Einkaufen kamen. Ein Phänomen, das offenbar mit dem verbreiteten Home Office zusammenhängt: Menschen verdömmeln den Tag am Heim-Schreibtisch energiesparend im Pyjama. Für die Videokonferenz mit dem Chef wird kurz das Jackett übergeworfen, zum Brötchenholen der Morgenmantel. Das muss reichen.

Das reicht auch dem Duisburger Supermarkt-Chef. Und zwar gründlich. Maske allein ist ihm zu wenig. Kritiker seiner Kleiderordnung argwöhnen: der ist ja nur sauer, weil er nicht zu Hause arbeiten kann. Das aktuelle Dasein steckt eben voller Corona-Schicksale ...