Hamm l Es ist der Alptraum schlechthin von Leuten, die im Lager arbeiten. Es könnte etwas drin sein in der Obstkiste aus exotischen Ländern. Etwas, das krabbelt oder schlängelt. Und nun ist es wieder passiert.

In einem Verteilzentrum für Lebensmittelmärkte im westfälischen Hamm herrschte Kreischalarm. Eine angeblich für Menschen lebensgefährliche Spinne krabbelte aus einer Kiste. Sofort keimte der Verdacht auf, dass es sich um eine hochgiftige Bananenspinne handeln könnte. Sofort wurde die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte rückten an und räumten zusammen mit der Polizei zügig das betroffene Areal.

„Einem Sachkundigen für Spinnen“, so die Polizei vielsagend, gelang es, das Krabbeltier lebend einzufangen. Das Tier wurde ins Hamburger Tropeninstitut „eingewiesen“. Von dort gab es wenig später Entwarnung. Bei der Hamm-Spinne handele es sich lediglich um eine harmlose Riesenkrabbenspinne. Na, ein Glück. Riesenkrabbenspinnen sind ja völlig harmlos.