Magdeburg l Nahezu jeder von uns verbindet fast ausschließlich positive Erinnerungen mit dem Sandmännchen (übrigens eines der wenigen Felder, auf denen der Osten ausnahmsweise wirklich überlegen war). Der Vorspann hat sich in unser Langzeitgedächtnis eingebrannt: Sandmann fährt/fliegt/schwimmt mit futuristischem Vehikel auf Rummelplatz/Mond/Großbaustelle. Dazu hochtönige Flötenmusik, hochtöniger Kinderchor. Aber noch heute fragen wir uns: Wieso hat Sandmännchen niemals, aber auch wirklich niemals gesprochen? Und warum gibt es, selbst wenn er in der allerentlegensten Pampa unterwegs ist, immer einen Fernseher, auf dem gleich der Abendgruß flimmert?

Nach intensiver Forschung konnte jetzt ein Spezialisten-Team (u.a. Literaturpapst Martin Gottschild und Musikexperte Sven van Thom) die Original-Tonspur der Sandmännchen-Aufnahmen rekonstruieren. Ja, der kleine Kerl hat wirklich was zu sagen. Und auch das Geheimnis des allgegenwärtigen TV-Geräts wird gelüftet.

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