Hamburg (vs) l Seit einigen Monaten gehört das Tragen von Masken zum Alltag. Obwohl das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bei einem Date nicht verpflichtend ist, würden 13 Prozent der Singles ungern darauf verzichten. Das geht aus einer Umfrage von Parship hervor.

Vor allem wenn der Abstand von anderthalb Metern unterschritten wird, wollen viele eine Maske tragen. Der Großteil der Singles (69 Prozent) würde sich jedoch ohne Maske mit ihrem Flirtpartner treffen.

21 Prozent der Befragten haben aktuell sogar gar keine Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus und verzichten deshalb auf eine Mund- und Nasenbedeckung bei ihrem nächsten Treffen.

Maske als Störfaktor

Von etwa 3 700 Befragten in Deutschland gaben 53 Prozent an, dass sie es sogar stören würde, wenn ihr Gegenüber eine Maske tragen würde. Bei einem Date mit Maske würde es mehr als drei Viertel der Alleinstehenden (78 Prozent) nerven, dass sie das komplette Gesicht ihres Gegenübers nicht sehen können.

Ähnlich viele Singles finden die Kommunikation schwierig, wenn die Mimik des anderen nicht zu erkennen ist. Außerdem sind 59 Prozent der Singles überzeugt, dass das Date durch den Mund-Nasen-Schutz unpersönlicher wird.

Küssen verboten?

38 Prozent der Singles stört es, sich beim Tragen der Maske nicht küssen zu können. Die Zungenakrobatik vermissen überwiegend die männlichen Singles mit 48 Prozent (Frauen: 29 Prozent). Dennoch wäre der Mund-Nasen-Schutz für mehr als jeden fünften Single kein Hindernis, um sich körperlich näher zu kommen.

Flirt-Booster Maske

Masken werden aber nicht nur als störend beim Daten empfunden: Eine witzige oder auffällige Maske kann auch einen guten Gesprächseinstieg bieten. Fast die Hälfte der Singles (45 Prozent) ist überzeugt, dass durch den Mund-Nasen-Schutz der Augenkontakt eine besondere Bedeutung bekommen hat. Und 19 Prozent der Partnersuchenden finden, dass Masken auch etwas Geheimnisvolles haben.