Berlin (md) l Die amtierende Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) kann sich vorstellen, dass Mädchen und Jungen in Mathe oder Naturwissenschaften künftig zweitweise getrennt voneinander unterrichtet werden können. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP am Montagvormittag.

"Seien wir offen dafür, Mädchen und Jungen in Fächern wie Mathe und Physik phasenweise getrennt zu unterrichten", wird Hubig in der AFP-Meldung zitiert. Sie schlägt vor, den Unterricht "zielgruppenorientiert" anzugehen. Der Erfahrung nach ließen sich Jungen demnach häufiger für Physik begeistern als Mädchen: Jungen stürmten in diesen Fächern nach vorn und sagten: "Ich mache das Experiment." Mädchen seien meist zurückhaltender und sagten: "Dann schaue ich erst mal zu."