Dresden (dpa) l Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) rät bereits seit Jahren, sich auf Krisensituationen vorzubereiten – unabhängig von der Corona-Pandemie. In der Broschüre "Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen" listet die Behörde auf, welche Vorräte man im Idealfall für zehn Tage anlegen soll. Dabei gelte jedoch immer auch das Prinzip der Solidarität, hieß es aus der Bonner Behörde. Man solle nicht mehr bevorraten, als für zehn bis 14 Tage nötig sei und an die Mitbürgerinnen und Mitbürger denken.

In Anlehnung an die Empfehlungen des Bundesamtes schult Survival-Trainer Christian Dost aus Dresden Interessierte, wie man sich auf Krisensituationen vorbereitet. Dabei geht es nicht nur um das Überleben in der Wildnis, sondern auch im städtischen Umfeld. Dafür hat sich dafür der Begriff "preppern" etabliert, der sich vom englischen "to be prepared" (vorbereitet sein) ableitet. "Moderate Krisenvorsorge ist sinnvoll", sagt Dost.

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