Herrenberg (dpa) l Deutsche Schüler haben am Mittwoch ein Funk-Interview mit dem Astronauten Alexander Gerst (42) geführt. Die Schüler zweier Gymnasien in Leverkusen und Herrenberg bei Stuttgart hatten insgesamt gut elf Minuten Zeit, um Fragen zum Leben auf der Internationalen Raumstation ISS zu stellen. 400 Kilometer über ihnen erzählte Gerst unter anderem, dass er einmal die Woche Staub wischen muss und nichts davon hält, Müll im All zu entsorgen. Zudem erfuhren die Schüler, dass eine Kerzenflamme auf der ISS rund ist und dass Astronauten bei einem medizinischen Notfall innerhalb eines Tages auf der Erde sein könnten.

Der in Baden-Württemberg geborene "Astro-Alex" ist seit dem 8. Juni auf der ISS - schon zum zweiten Mal – und wird im Herbst als erster deutscher Astronaut das Kommando an Bord übernehmen. Auf die Sekunde genau endete der Funkkontakt nach Herrenberg und Leverkusen um 12.34 Uhr – die Stimme des 42-Jährigen verschwand im Rauschen. Es reichte genau für insgesamt 20 ausgewählte Fragen.

Alexander Gerst hat auch einen Twitter-Account, auf dem er als Astro-Alex regelmäßig aus dem All berichtet.