Los Angeles l Topmodel Heidi Klum (47) liegt momentan im Klinsch mit ihrem Ex-Mann Seal (57). Dieser verbietet ihr nämlich, die Kinder mit nach Deutschland zu nehmen. Heidi will nun vor Gericht.

Für die Dreharbeiten der neuen Staffel "Germany's next Topmodel", die aufgrund der Corona-Pandemie in Deutschland stattfinden wird, muss Model-Mama das heimische Los Angeles verlassen.

Ihre Kinder Leni (16), Henry (14), Johan (13) und Lou (10) will sie diesen Herbst und Winter für drei Monate mit dabei haben, berichtet das "People"-Magazin. Doch Ex-Partner Seal macht sich große Sorgen wegen der Corona-Pandemie und der derzeitigen Situation in Deutschland.

Anhörung vor Gericht beantragt

Laut mehreren Medienberichten sollen private Gespräche angeblich gescheitert sein und so soll Heidi nun eine Anhörung vor Gericht beantragt haben. Dort soll die GNTM-Jurorin geschildert haben, dass sie sich das Sorgerecht mit Seal zwar teilt, aber sie viel mehr Zeit mit den Kindern verbringt und sich um sie kümmert.

In den offiziellen Gerichtsdokumenten, die dem "People"-Magazine vorliegen, heißt es von Heidi: "Ich bin mir sehr wohl der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen bewusst, die aufgrund von Covid-19 getroffen werden müssen, und ich würde meine Kinder nie einem Risiko aussetzen."

Ebenfalls soll sie ihrem Ex vorgeschlagen haben, dass er die Kinder in der Weihnachtspause der Dreharbeiten sehen kann. Seal hat auch einen englischen Pass und könnte die gemeinsamen Kinder jederzeit besuchen.

Tochter schreibt Brief an Seal

Und wenn es nach dem Willen der Kinder geht, dann würden sie mit ihrer Mama mit nach Deutschland reisen. Die 16-jährige Tochter Leni habe sogar einen handschriftlichen Brief an Seal geschrieben und darin geäußert, dass es ihr Wunsch sei, mit nach Deutschland zu reisen.

Ob die Kinder mit ihrer Mama zu den Dreharbeiten nach Deutschland reisen können, entscheidet jetzt wohl das Gericht.