Brüssel (dpa) l Zudem müssen mögliche Kosten einer Währungsumrechnung transparent gemacht werden. Darauf einigten sich Unterhändler des Europaparlaments und der Mitgliedsstaaten am Mittwoch in Brüssel. Die Entscheidung geht auf einen Vorschlag der EU-Kommission von Ende März zurück. Das Europaparlament und die Mitgliedsstaaten müssen der Einigung noch formell zustimmen.

Bislang können Kunden auf Auslandsreisen in Europa oder bei Online-Käufen mit Kartenzahlungen oft zwischen der lokalen Währung und ihrer Heimatwährung wählen. Entscheiden sie sich für die lokale Währung – in Polen etwa Zloty – rechnet die Bank den zu zahlenden Betrag um, und Verbraucher erfahren einige Tage später aus ihrem Kontoauszug, wie viel sie letztlich bezahlt haben.

Wählen sie jedoch ihre Heimatwährung – etwa Euro – rechnet der Zahlungsdienstleister den Betrag sofort um und berechnet dafür Zusatzgebühren. Dadurch sind Zahlungen in Euro in Nicht-Euroländern oft kostspieliger.